BuchBar – ein Podcast wird emotional


Gestern dachte ich, ich werf die Brocken einfach hin. Wieder Kapitel 1 eingesprochen, wieder nicht zufrieden. Also wieder eingespochen. Und wieder nicht zufrieden. „Soll das doch jemand anders machen“, pfeffere ich meinem Mann entgegen, der gerade in die Küche kommt. Und was macht der? Er lächelt mich an. „Ja sicher. Mach einfach mal eine kleine Pause und dann ist´s auch wieder gut.“

Nunja. Was soll ich sagen. Kapitel 1 ist fertig. Kapitel 2 ist in der Mache – und ich bin mal vorsichtig optimistisch, dass ich dieses Mal keine frühe Sinnkrise bekommen werde…

Als ich eben beim Einsprechen eine Pause gemacht hab, hab ich mir die Print-Ausgabe des Buchs geschnappt: „Ich muss doch irgendwo singen .. wo ist denn das?“ ging es mir durch den Kopf und ich blätterte durch Emis Lebens. Und schlug dann eine Seite auf, in der mich die Emotionen der Protagonisten ansprangen.

Tiefe Trauer. Verzweiflung. Ungläubigkeit. Liebe.

Ich folgte meinem Gefühl, setzte die Kopfhörer auf und startete die Aufnahme.  Und die Trauer der Hauptcharaktere hat mir Mut gemacht – denn auch wenn ich etwas  „gedeckelt“ gesprochen habe, hat meine Stimme die Emotionen erfasst.

Wäre ich nach der Frühschicht doch bloß nicht müde abends … ich habe gerade Lust die Nacht durchzulesen. Aber Eile mit Weile, nicht wahr? Und was wären blöde Sprichwörter, würde man sie nicht hin und wieder mal nutzen.

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