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Der letzte Schnitt ist gesetzt

Einmal im Monat. Einmal im Monat denke ich „Du musst echt mal wieder bloggen“. Das hab ich gerade gesehen, als ich mich eingeloggt habe, weil ich dachte „Du musst echt mal wieder bloggen“.

Gestern, am späten Abend, habe ich den letzten Schnitt gesetzt. Der erste Teil der Wintertöchter-Trilogie ist erzählt und geht als bald wie schnell zum Verlag. Das heißt: Nicht mehr lange, bis es den ersten Teil der Bestseller-Trilogie Wintertöchter. Die Gabe als Hörbuch gibt.

Und wie am Ende jeder Hörbuchproduktion fühlt es sich seltsam an, fertig zu sein und ich bin froh, dass die Wintertöchter eine Trilogie sind und die Geschichte von Annelie, Marie und der Dede weitergehen wird.

Unterdessen geht es bald auch in den Podcastkanälen der BuchBar weiter- mit einem Kinderbuch. Und das nächste Podcasthörbuch steht auch schon in den Startlöchern. Aber alles zu seiner Zeit. Wenn es soweit ist, erzähl ich mehr.

Und jetzt bleibt der Vorsatz: Ich werde wieder ein bisschen mehr bloggen.
Wir lesen uns dann spätestens in einem Monat.

Anna

Auf einmal ist es da …

… es kommt so plötzlich, obwohl ich es doch weiß. Weil das Buch immer dünner wird. Weil ich weiß, wie viele Kapitel es hat. Und doch ist es auf einmal da. Das Ende. Das letzte Wort. Wenn ich das Buch jetzt schließe, werde ich es nicht mehr zum Einsprechen öffnen.

Ich werde noch länger mit dem Buch arbeiten. Ab morgen geht es für Annelie, die Dede und Marie in den Schnitt und damit beginnt der nächste Teil der Hörbuchproduktion. Auch er ist spannend, macht Spaß und treibt mich zwischendurch in den Wahnsinn – aber nichts ist mit dem Einsprechen vergleichbar. Bei Zeiten werde ich gerne ausführlich berichten, was das Besondere beim Einsprechen für mich ist, aber heute muss das warten. Ich hänge noch der Geschichte nach und muss mich an den Gedanken gewöhnen, dass die Geschichte „im Kasten ist“.

Danke Mignon und Danke Silke, dass ihr mir die Zeit gegeben habt und gebt, ein Teil der Wintertöchter zu werden und zu sein.

Wintertöchter. Die Gabe.
Der Bestseller von Mignon Kleinbek auch als Hörbuch. Bald. Bald. Bald.



Dies schreibt …

„Dies schreibt Anna Antonia Hohleitner, Bergbäuern und Sennerin, Tochter von Marie und Anton Hohleitner, im Alter von vierundsechzig Jahren.

Ich verbrachte mein ganzes Leben auf dem Julianenhof. Er ist mein Zuhause und mein Erbe.“

Wie die meisten von euch wissen, habe ich das große Glück und die große Ehre, die „Wintertöchter“ von Mignon Kleinbek als Hörbuch einzusprechen. Wann immer ich kann, bin ich im BuchBarStudio und spreche ein.

Nun sind die „Wintertöchter“ aber kein Buch, das man mal eben so schnell liest. Weder als Leser mit dem Buch in der Hand noch als Hörbuchsprecherin mit dem Buch in der Hand.

Mignon hat ein so beindruckendes Werk mit viel Tiefe geschaffen und daran darf in der Hörbuchversion nichts verloren gehen. Daher lese ich mich in jeden Abschnitt ein; finde heraus, welche die richtige, die sinngebende Betonung für einen Satz ist. Fühle mich ein in die Marie. In die Dede und in die Annelie.


Mignon wechselt die Erzählperspektive zwischendurch und so wechsel auch ich in der Erzählperspektive und werde dann zu Anna. Für ihre Rückblicke habe ich eine Stimmfarbe gefunden und gewählt, die passt, wie ich finde. Manchmal ist es dann aber gar nicht so einfach aus der Erzählerperspektive heraus und mit Dialogen zwischen Marie und ihrer achtjährigen Tochter Anna, mit Männerstimmen und viel Geschehen, zurück zur erwachsenen Anna zurück zu wechseln. Damit mir das aber doch recht schnell gelingt, haben ich eben diesen Text vom Anfang des Buches.

Ich mache dann also eine kleine Pause. Schließe die Augen und lege die Dynamik des jüngst gesprochenen Abschnitts beiseite. Atme ein paar Mal durch und sage mir dann:

Dies schreibt Anna Antonia Hohleitner, Bergbäuern und Sennerin, Tochter von Marie und Anton Hohleitner, im Alter von vierundsechzig Jahren. Ich verbrachte mein ganzes Leben auf dem Julianenhof. Er ist mein Zuhause und mein Erbe.“

Und schon hab ich die „alte Anna“ wiedergefunden und kann sie ihre Geschichte erzählen lassen.

Die „Wintertöchter“ sind eine unglaublich tolle Trilogie und ich bin wirklich dankbar, dass es das Schicksal vorgesehen hat, das Mignon Bücher schreibt!



Luft.

Ich hab dringend Luft gebraucht.
Wisst Ihr, was mir unheimlich geholfen hat, durchatmen zu können? Lesen. Im Dezember sind wir umgezogen – an einen Ort, an dem ich schon so lange leben wollte. Mein Mann, das Hundetier und ich leben in einem unfassbar schönen Stadtteil unserer Stadt.
Und unsere Wohnung hat eine Terrasse. Die, dank meiner Mama, unheimlich toll voller blühender Blumen ist. Und als das Wetter so schön war, saß ich gefühlt den ganzen Tag draussen und habe gelesen. Wenn ich nicht das Blumencenter leergekauft habe.  Also irgendwann vor Ostern.

Ich habe unter anderem Teil II und III der Wintertöchter von Mignon Kleinbek weggesuchtet.
Was für ein Werk.
Liebe Mignon, ich verneige mich vor Dir!

Davor, dahinter und dazwischen musste/durfte/konnte ich arbeiten. In meinem Hauptjob als RadioNachrichtenFrau. Durch Corona ist die Arbeit nicht weniger geworden. Im Gegenteil. Was dafür sorgt, dass die Tage, Wochen und Monate nur so vorbeifliegen und ich aufpassen muss, mich nicht zu verlieren. Darum habe ich jetzt am langen Wochenende mal den Anker ausgeworfen und die vier freien Tage sehr ausgekostet.

Den Tag gestern hab ich fast komplett im BuchBarStudio verbracht. Kapitel um Kapitel. Ein bisschen hat es mich an das Einsprechen von „Zurückgeträumt“ von Jeannette Kauric erinnert. Daran, dass die emotionalen Szenen anstrengend sind. Anstrengend, weil ich in das Gefühl reingehe. Laufen der Dede oder der Marie („Wintertöchter“) die Tränen, dann tuen sie es auch bei mir. Denn wie sonst bekomme ich die belegte, tränenerstickte Stimme hin? Das dann auch mal gerne über mehrere Minuten, weil ich immer und immer wieder über ein Wort stolpere und den Satz einfach nicht gerade herauskriege. Und heraus muss ich mich dann am Ende auch wieder kriegen. Raus aus den Emotionen der Protangonisten; denn sonst übernehme ich Trauer, Wut und Zorn in mein Privatleben und das erklär mal wer dem Mann und dem Hund….

Meine Schritte als Hörbuchsprecherin. Manche fallen leicht, andere nicht so sehr. Aber der Weg ist toll und ich freue mich auf das Ziel. Schön, dass ihr mit mir geht!

Anna

Die andere Anna und Maban.

Ich habe euch schonmal von ihr erzählt. Von dieser unheimlich netten Frau, die wie ich unglaublich gerne Wolken guckt. Die es mag, wenn der Blick schweifen kann und die mir mal, einfach so, weil ihr danach war, ein Überraschungspaket geschickt hat. Das ist „die andere Anna“. Anna Danielle. Wir kennen uns nicht persönlich; sondern fast ausschließlich über Instagram. Da folgte sie mir irgendwann, ich folgte ihr und mir-nichts-dir-nichts war da dieser Kontakt, den ich auch nicht mehr missen möchte.

Anna Danielle ist Autorin und hat gerade ihr Debut veröffentlicht!

Maban. Der Seelenopal

Wenn die Stimmen der Ahnen nach dir rufen, dann ist es an der Zeit, aufzuwachen und dein Schicksal in die Hand zu nehmen. […] Erwache Wächter des Lichts deine Zeit ist gekommen!

Auch an dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung und Happy Buchgeburtstag!

Die andere Anna und ich haben inzwischen telefoniert. Wir hatten da was zu besprechen. Ich freue mich wahnsinnig und es ist mir eine riesige Ehre, dass mir Anna Danielle ihr Buchdebut für eine Leseprobe anvertraut. Und wie konnte ich den Anna-Wunsch abschlagen, dass die Leseprobe in Podcastlänge zur BuchBarZeit online gehen wird.

BuchBarZeit: Immer
Neue Episode: Freitag. 18 Uhr.

Also. Freitag (27.3.2020) um 18 Uhr lernt ihr Linus und Nyro in den BuchBarPodcastKanälen kennen (und sicherlich auch lieben). Und fühlt Euch zu jeder Zeit frei, das Buch zu kaufen und zu verschenken.

Bleibt gesund!

Anna

Entschleunigen und „Play“ drücken

Zuhause bleiben und wieder ein bisschen Entschleunigung lernen. Ehrlich. Das ist gar nicht so schlimm. Macht das Mal! Nehmt Euch Zeit für Dinge, die ihr schon länger nicht mehr gemacht habt. Den Haushalt oder so. Spaaaaaß. Sagt Eurem Partner, er soll das machen.

Ne, ernst jetzt. Wenn ihr die Zeit habt und sie euch endlich nehmen könnt #stayhome, dann macht es euch gemütlich. Macht es euch bequem und taucht ein in die fantastischen Welten, die Autoren für Euch geschaffen haben.

Ich habe früher viel gelesen; das war bei mir immer so ein Entspannungsding. Wenn ich bei mir war und die innere Ruhe hatte, hab ich Bücher verschlungen. Manchmal auch Nächte durch, weil ich das Buch nicht beiseite legen konnte. Und dann … fehlten mir die Zeit und die Ruhe. Immer war was. Mir hat das Lesen gefehlt. Und wenn ich dann mal nach einem Buch griff, dann dauerte es zwei Seiten und ich war eingeschlafen. So. Ok. Das ist der wahre Grund, weshalb ich mit dem Hörbuchsprechen angefangen habe … ich wollte einfach mal wieder lesen.
Überraschenderweise schweife ich ab. (Dirk vom Podcast „absolut ginlos“! Ich höre Dich bis hierhin lachen!) .

Nehmt Euch die Zeit für ein gutes Buch. Lest es selbst oder lasst für Euch lesen. Ich mach das. Einfach einen der BuchBarKanäle auswählen und „Play“ drücken.

Eben sind die letzten beiden Leseproben der BookcrewGermany-OnlineBuchmesse in den Podcastkanälen online gegangen.

Grenzenlose Intrigen“ von Claudia Konrad
und
Wintertöchter. Die Gabe“ von Mignon Kleinbek.

Kommt rein in die BuchBar
– bei Spotify
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– bei Podcast.de
– bei YouTube

Wieder da. Der Podcast ist aufgewacht.

Die PodcastKanäle der BuchBar wachen wieder auf.

Bekanntlich wurde die Leipziger Buchmesse 2020 wurde abgesagt. Davon lassen sich Autoren und Verlage aber nicht in die Knie zwingen. In den sozialen Netzwerken finden Online-Buchmessen statt. Die BuchBar ist bei der BookcrewGermany an Bord gegangen und hat von sechs Büchern Leseproben gemacht. Denn hey!? Was ist eine Buchmesse oder gemütliche Lesung?

Den Anfang macht „Mädchenklo“ von Silker Boger

Ab jetzt sofort bis alle sechs Leseproben online stehen.  Schaut einfach mal jeden der kommenden Abende ab 18 Uhr in den PodcastKanälen rein! Würde mich sehr freuen.

Kommt rein in die BuchBar

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Kleiner Tipp: Bei Youtube gehen die Leseproben zuerst online und Sonntagabend auch schon die letzten Beiden (weil die Veröffentlichung bei Youtube parallel zur OnlineBuchmesse läuft).

Bleibt gesund!
Anna

Buchmesse 2.0 Oder: Dann eben online.

Heute (12.03.) wäre die Leipziger Buchmesse losgegangen. Aber Corona hatte da was gegen. Da wiederum haben viele Autoren und Verlage etwas gegen. Sie machen bei Facebook und Instagram mobil und laden zu Online-Buchmessen ein.

Die Bookcrew Germany ist dabei und lädt Euch alle ein.
Den Anfang macht heute Frau pinguletta. Es gibt großartige Autoren, die ihr kennenlernen könnt. Es gibt Leseproben der Bücher, die im pinguletta-Verlag erschienen sind, es gibt Gewinnspiele, es gibt … viele Gründe, einfach mal vorbei zu schauen.

Die Leseproben kommen aus dem BuchBarStudio. Mann, hat das nach der Winterpause und dem Einrichten des neuen BuchBarStudios wieder Spaß gemacht. Und ich bin aber so unfassbar gespannt und nervös, wie es den Autoren gefällt.

Die Leseproben werdet ihr natürlich auch hören können – sie werden ab heute nach und nach, parallel zur Online-Buchmesse in den BuchBarPodcastKanälen veröffentlicht.

Die .. ne quatsch. Aber ich sah gerade, dass die letzten Abschnitte alle mit „die“ anfangen. Habt viel Spaß bei der Leipziger Buchmesse 2.0 – mit der Bookcrew Germany-Alternative, die wirklich eine ist.

Anna

Singen, lesen und ein Studio einrichten

„Und dann hab ich es einfach gemacht.“

Als Autorin und Verlagschefin Silke Boger und ich uns ausserhalb der Social Media-Welten kennenlernten und bei Pommes zusammen saßen fragte sie mich, wie ich zur BuchBar und dem Hörbuchsprechen kam. Und die letzten, gut 1,5 Jahre zusammengefasst hörte ich mich sagen: „Und dann hab ich es einfach gemacht“.

1,5 Jahre später ist das BuchBarStudio größer geworden. Und professioneller. Es ist noch nicht fertig, aber die offizielle Inbetriebnahme ist nah.  1,5 Jahre später lerne ich für die BuchBar gerade singen. Zwei von Drei. Erinnert Ihr Euch? In zwei von drei Büchern musste ich bisher singen; ab dem Nächsten kann ich es dann hoffentlich.

Das Nächste? Das kommt. Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr ich mich darauf freue.  Darüber, dass mir Mignon Kleinbek ihre Wintertöchter anvertraut.
Ich lese gerade, wann immer sich mir die Möglichkeit bietet, den ersten Teil der Forstau-Saga. Das ist bei mir Teil der Vorbereitung. Na klar, ich könnte mich auch einfach hinter das Mikrofon setzen und mit dem Einsprechen beginnen. Das ist mein Job, ich bin Profi. Aber das ist nicht meine Arbeitsweise. Ich möchte das Gefühl treffen; das Buch nicht einfach vorlesen. Ich möchte Euch mitnehmen in die Welt der „Wintertöchter“ und nicht über dem Text schweben. Und so lese ich mich ein. Tauche ein in die Geschichte von Marie, Anna und Barbara und schaffe es kaum, „Die Gabe“ beiseitezulegen, was gut ist, denn „Die Kinder“ und „Die Frauen“ warten auch schon auf mich.

Liebe Mignon. Liebe Silke. Ich danke Euch von Herzen, dass Ihr mir die „Wintertöchter“ anvertraut. Es ist mir eine Ehre!

Sobald die Hörbücher fertig sind und in den Verkauf gehen, werde ich euch natürlich Bescheid geben.

Und dann steht ggf noch ein weiteres Projekt für die Podcastkanäle der BuchBar an. Auf das Treffen freue ich mich ebenfalls sehr. Mehr kann ich noch nicht berichten, weil es noch ganz am Anfang steht und wir erstmal schauen werden, in welche Richtung es geht.

Habt einen schönen Tag und erzählt gerne von der BuchBar und ihren Podcastkanälen.

Anna

Der Winter dauert an.

Ich bin noch da.
Ich wollte es nur einfach mal kurz angemerkt haben.
Nicht dass Ihr denkt ich habe das letzte Kapitel still und heimlich geschrieben und das BuchBarBuch geschlossen. Ganz im Gegenteil. Ich habe gerade einfach kein Projekt für den PodcastKanal, weil mir trotz Winterpause die Zeit fehlt. Und bevor ich mit irgendeinem Schmu ums Eck komme, verweise ich doch viel lieber auf drei wunderbare Hörbücher und fünf großartige Kurzgeschichten in der BuchBar. Sie haben jetzt die Zeit,  in Ruhe von Euch gehört zu werden.

Kommt rein in die BuchBar

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– bei iTunes
– bei Podcast.de
– bei YouTube

Ich freu mich riesig, wenn ihr der BuchBar auf einem der Kanäle folgt und mir Likes und gerne auch Kommentare da lasst.

Was gibt es Neues?
Die BuchBar hat etwas ganz tolles und großartiges angestoßen. Jens Jüttner, der Autor von „Geistertanz – Wege der Freiheit“ hat ein weiteres Buch geschrieben: „Als ich aus der Zeit fiel“ handelt von seinem Weg durch die paranoide Schizophrenie. Für dieses Buch hat Jens einen Verlag gefunden, der es veröffentlichen wird.
Vor, hinter und um den pinguletta Verlag herum steht die großartige Silke Boger.
Frau Pinguletta. Durch Jens angestoßen sind auch Silke und ich in Kontakt gekommen und die Chemie hat von Anfang an gepasst – und bei Pommes und Smarties haben wir uns im realen Leben kennengelernt und was soll ich euch sagen: Pinguin und Hirsch. Passt.
Und während wir Drei (Silke, Jens und ich) beisammen saßen und über die BuchBarHörbücher quatschten, kamen wir natürlich auch auf das dritte und exklusive BuchBarHörbuch „Gefahr für Windemere“ zu sprechen. Nun. Lange Rede… Nach Jens Jüttner ist nun auch Christopher Tefert „Autor beim pinguletta Verlag“. Ich platze vor stolz und ich freue mich so unfassbar.

Das BuchBarKüchenstudio.
Das gibt es nicht mehr.
Dafür entsteht etwas Neues: In einem alten Kellergewölbe entsteht das neue Tonstudio der BuchBar und ich freu mich wie Bolle darauf. Ich wäre gerne etwas geduldiger und würde noch lieber die Zeit ein bisschen vorstellen können, damit es schon fertig ist .. aber allzu lange sollte es nicht mehr dauern. Das schaff ich. Das halte ich aus. Muss ja. Aber dann wird es toll sein. Das passende Schild habe ich ja schon.

Und dann singt sie auch noch.
Zwei von Drei. In zwei von drei Hörbüchern musste ich bisher singen. Also. „Singen“. Ich kann es nicht. Möchte es aber. Weil ich auch weiß, dass mich Gesangsunterricht sprechtechnisch weiterbringen wird. Also hab ich Anfang des Jahres gesucht und Annette Schiffer gefunden. Schon mit und nach der ersten eMail war klar: Das passt. Da war sie wieder, die Sache mit der Wellenlänge. Annette bringt mir das Singen bei – und nach den ganzen Übungen der letzten Male, fangen wir in der kommenden Unterrichtsstunde tatsächlich mit einem Lied an. Ich hab Gamaschen und kann mir ehrlich kaum vorstellen, dass ich irgendwann bald mal ganz Lieder singen können sollen kann. Aber Annette ist sich da sicher. Dann wird es so sein. Und ich freu mich.

Ich bin noch da. Und ich bleibe auch noch. Ich habe ja gerade erst angefangen. Und Hörbücher sprechen – das ist das, was ich die nächsten Jahrzehnte machen möchte.

Anna