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Hey. Ich bin Anna und lebe mit meinem Mann und dem Hundetier in Heiligenhaus (NRW, Germany). Ich bin seit fast 20 Jahren Radiofrau und mache mit meiner BuchBar® jetzt das, was ich seit so vielen Jahren machen möchte: Hörbücher sprechen. Ich gebe den Geschichten von Selfpublishern meine Stimme - und das zu einem fairen Kurs. Alle Infos findet Ihr auch meiner Homepage: https://hoerbuchbar.de Hier im Blog erzähle ich über das Drumherum. Bei Facebook, Instagram, iTunes und Youtube ist die BuchBar natürlich auch. Wer mag, kommt hin, liked die Seite und macht es sich auch dort in der BuchBar gemütlich.

Zack. Tja. Liebe.

Zack.
Der Monat ist rum. Und die BuchBar ist in dieser Zeit weitergewachsen. Also tatsächlich. Ich war shoppen.
Und hätte mein Mann mir noch vor einem Jahr gesagt: „Du wirst Dich noch so unfassbar sehr auf Technik freuen und ungeduldig darauf warten“ – ich hätte gelacht und ihn wissen lassen, dass er sie nicht mehr alle hat.
Tja.
Ich hab lange recherchiert und gesucht und geguckt und recherchiert und dann sind die ersten Entscheidungen gefallen. Die BuchBar wird mit einem Interface und einem neuen Mikro bestückt. Weg von meinem geliebten Podcaster. Aber der Marke bin ich treu geblieben. Schaut es Euch mal auf meiner Instagramseite an. Sieht es nicht toll aus?
Irgendwann hab ich das Interface auch ans Laufen gekriegt.
Und dann.
Dann stellte ich fest, dass ich auch sehr dringend gute Boxen brauche.
Tja.
Ich hab lange recherchiert und gesucht und geguckt und recherchiert und dann ist die Entscheidung gefallen.
Und dann. Habe ich sie gestern direkt in Betrieb genommen, zusammen mit meinem ältesten Bruder und wir haben die Boxen getestet.
Die Ungeduld hat sich gelohnt. Ich bin begeistert. Von all meinen Neuanschaffungen. Auch von dem schmalen Zusatztisch, der ebenfalls eingezogen ist. Für die Technik. Denn die ist zuviel für meinen Tisch. Schon ziemlich cool.
Zack.
„Wintertöchter. Die Gabe“ von Mignon Kleinbek wird bald als Hörbuch in den Verlauf gehen. Das nächste Projekt für den Podcast steht bereit und die Produktion von Teil II der Wintertöchter-Trilogie beginnt in Kürze.

Wie sehr ich das BuchBarLeben liebe.

Anna

Der letzte Schnitt ist gesetzt

Einmal im Monat. Einmal im Monat denke ich „Du musst echt mal wieder bloggen“. Das hab ich gerade gesehen, als ich mich eingeloggt habe, weil ich dachte „Du musst echt mal wieder bloggen“.

Gestern, am späten Abend, habe ich den letzten Schnitt gesetzt. Der erste Teil der Wintertöchter-Trilogie ist erzählt und geht als bald wie schnell zum Verlag. Das heißt: Nicht mehr lange, bis es den ersten Teil der Bestseller-Trilogie Wintertöchter. Die Gabe als Hörbuch gibt.

Und wie am Ende jeder Hörbuchproduktion fühlt es sich seltsam an, fertig zu sein und ich bin froh, dass die Wintertöchter eine Trilogie sind und die Geschichte von Annelie, Marie und der Dede weitergehen wird.

Unterdessen geht es bald auch in den Podcastkanälen der BuchBar weiter- mit einem Kinderbuch. Und das nächste Podcasthörbuch steht auch schon in den Startlöchern. Aber alles zu seiner Zeit. Wenn es soweit ist, erzähl ich mehr.

Und jetzt bleibt der Vorsatz: Ich werde wieder ein bisschen mehr bloggen.
Wir lesen uns dann spätestens in einem Monat.

Anna

Tee-Weisheit

Ich bin da. Ich bleib auch. Aber ich stehe nicht immer in der ersten Reihe und winke. Ich hörbuche im Hintergrund. Und dachte mir eben, ich nehm euch jetzt einfach mal mit und erzähle euch, weshalb es auf und in den Social Media Kanälen manchmal ruhiger wird.

Eins ist mir wichtig. Ich möchte, dass ihr das wisst. Ich jammere nicht! Alles was ich mache, mache ich, weil ich es toll finde. Weil ich Spaß daran habe. Weil Hörbuchsprechen das ist, was ich machen möchte. Weil das Hörbuchsprechen mein Standbein werden soll, neben dem Radio. Weil es einfach mein Ding ist. Ich bin von der BuchBar überzeugt.

An dieser Stelle muss muss muss ich mich ganz klar und deutlich bei Silke Boger, der Chefin des pinguletta Verlags bedanken. Dafür, dass Sie mir die Zeit gibt, die ich brauche. Ich nutze das nicht aus. Wann immer es geht, bin ich im BuchBarStudio.

Mein Leben besteht zurzeit aus: Aufstehen. Frühschicht. Nach Hause kommen, eine Kleinigkeit essen, Mittagsschlaf machen und danach geht es bis gegen 22/22:30 Uhr ins BuchBarStudio. Ich bin im Schnitt. Und ich muss ehrlich zugeben, dass ich ihn ein minibisschen unterschätzt habe. Er ist zeitaufwendiger als ich dachte. Es ist nicht „damit getan“ das aktuelle Kapitel mal eben fix zu schneiden. Beim Abhören lese ich parallel im Buch mit; damit ich nicht aus Versehen Passagen überspringe oder rauslösche. Manchmal habe ich auch Lesefehler drin; dann muss ich den Part nachproduzieren und einarbeiten. Am Ende des Kapitels leg ich die Kopfhörer beiseite und mache die Boxen an, um das Kapitel dann noch einmal am Stück zu hören – und auch dabei lese ich parallel im Buch mit. Die finale Abnahme eines Kapitels.

So sehen sie also aus, meine Tage. Wie gerne würde ich mich den ganzen Tag darum kümmern und mich nur auf die Hörbuchproduktion konzentrieren. Aber das geht noch nicht. Um halb vier geht morgens eben einfach der Wecker und dann geht´s ab zur Arbeit. Und dann ist ja noch dieses Ding namens Privatleben mit Mann und Hund. Auch mit Freunden, aber die kommen zur Zeit wirklich zu kurz. Und einmal in der Woche habe ich Gesangsunterricht. Damit habe ich Anfang des Jahres für die BuchBar begonnen und ich bin mit wachsender Begeisterung dabei. Bei Annette lerne ich das Singen von der Pike auf. Ich schaff es immer öfter, den Glottisschlag zu vermeiden; und übe weiter fleissig, den Mund weeeeeeeit aufzumachen, damit der Ton ungehindert raus kann …

Lange Rede, kurzer Sinn: Bei dem Tagespensum fehlt mir manchmal einfach die Kraft, mich und die BuchBar noch bei Facebook und Instagram oder hier im Blog zu präsentieren. Ich bin online und habe alles im Blick – aber ich habe keine Energie für eigene Inhalte auf den Plattformen. Aber auch das kommt wieder. Das weiss ich sicher. Denn mein Yogi-Tea hat immer eine Weisheit parat und die lautete heute früh:

Deine Überzeugung ist Deine Stärke.

Passt auf Euch auf
Anna

Auf einmal ist es da …

… es kommt so plötzlich, obwohl ich es doch weiß. Weil das Buch immer dünner wird. Weil ich weiß, wie viele Kapitel es hat. Und doch ist es auf einmal da. Das Ende. Das letzte Wort. Wenn ich das Buch jetzt schließe, werde ich es nicht mehr zum Einsprechen öffnen.

Ich werde noch länger mit dem Buch arbeiten. Ab morgen geht es für Annelie, die Dede und Marie in den Schnitt und damit beginnt der nächste Teil der Hörbuchproduktion. Auch er ist spannend, macht Spaß und treibt mich zwischendurch in den Wahnsinn – aber nichts ist mit dem Einsprechen vergleichbar. Bei Zeiten werde ich gerne ausführlich berichten, was das Besondere beim Einsprechen für mich ist, aber heute muss das warten. Ich hänge noch der Geschichte nach und muss mich an den Gedanken gewöhnen, dass die Geschichte „im Kasten ist“.

Danke Mignon und Danke Silke, dass ihr mir die Zeit gegeben habt und gebt, ein Teil der Wintertöchter zu werden und zu sein.

Wintertöchter. Die Gabe.
Der Bestseller von Mignon Kleinbek auch als Hörbuch. Bald. Bald. Bald.



Bald. Bald. Bald.

Das Ende ist in Sicht. Es nähert sich. Voraussichtlich Ende der Woche ist „Wintertöchter. Die Gabe“ eingesprochen und ist mittendrin im Schnitt. Vergangenes Wochenende stand Kapitel 15 an. Wow. Das konnte ich nicht in einem einsprechen. Mignon hat ein Kunstwerk geschaffen mit ihren Wintertöchtern und Kapitel 15 hat mir viel abverlangt. Ich glaube so ziemlich alles an Emotionen. Gegensätzliche Emotionen und das im Schlagabtausch. Dazwischen die Erzählerstimme. Mal die „normale“ dann seine, dann ihre.

Hörbuchsprechen ist so viel mehr, als „einfach vorzulesen“. Es beinhaltet unter anderem auch immer wieder ein bisschen Recherche. Mignon ist eine Meisterin der Kräuter und das sind auch Annelie und die Dede. Ich bin es nicht, aber meine Mutter hat auch Ahnung – und so bekommt sie zwischendurch immer mal Nachrichten: „Mama? Wie wird das ausgesprochen?“ „Hab ich das richtig recherchiert, dass das hier ein Synonym ist und nicht ein anderes Kraut?“. Letzteres ist für die Betonung wichtig, denn sonst würde ich den Sinn des Satzes kaputt machen.
So Sachen beinhaltet das Hörbuchsprechen. Wie unfassbar sehr ich das alles mag.

Im Hintergrund…

… geschieht nach wie vor einiges in der BuchBar. Für das Vordergründige fehlt einfach die Zeit. Aber die BuchBar ist noch da und wird auch bleiben. Es sind nicht mehr viele Kapitel, bis „Wintertöchter. Die Gabe“ eingesprochen ist, dann in den Schnitt und anschließend zu Verlagschefin Silke Boger geht.

Zwischendurch ist es „Einsprechen mit Hindernissen“, aber so ist es am Anfang, nicht wahr? Das Drumherum ist nicht von Beginn an perfekt, aber das kann für die Zukunft nur gut sein. „Einfach“ ist auch einfach nicht mein Weg.

Ich habe noch keinen genauen Zeitplan, aber vermutlich noch diesen Monat wird es auch etwas Neues zu hören geben in den Podcastkanälen der BuchBar. Bis dahin hört Euch gerne „Zurückgeträumt“ von Jeannette Kauric, „Geistertanz – Wege der Freiheit“ von Jens Jüttner und „Wyn´d´Maer“ (Gefahr für Windemere“) von Christopher Tefert an. Oder vielleicht ein wenig Kurzweil mit den Kurzgeschichten?!

Genießt Euer Leben.

Anna

Dies schreibt …

„Dies schreibt Anna Antonia Hohleitner, Bergbäuern und Sennerin, Tochter von Marie und Anton Hohleitner, im Alter von vierundsechzig Jahren.

Ich verbrachte mein ganzes Leben auf dem Julianenhof. Er ist mein Zuhause und mein Erbe.“

Wie die meisten von euch wissen, habe ich das große Glück und die große Ehre, die „Wintertöchter“ von Mignon Kleinbek als Hörbuch einzusprechen. Wann immer ich kann, bin ich im BuchBarStudio und spreche ein.

Nun sind die „Wintertöchter“ aber kein Buch, das man mal eben so schnell liest. Weder als Leser mit dem Buch in der Hand noch als Hörbuchsprecherin mit dem Buch in der Hand.

Mignon hat ein so beindruckendes Werk mit viel Tiefe geschaffen und daran darf in der Hörbuchversion nichts verloren gehen. Daher lese ich mich in jeden Abschnitt ein; finde heraus, welche die richtige, die sinngebende Betonung für einen Satz ist. Fühle mich ein in die Marie. In die Dede und in die Annelie.


Mignon wechselt die Erzählperspektive zwischendurch und so wechsel auch ich in der Erzählperspektive und werde dann zu Anna. Für ihre Rückblicke habe ich eine Stimmfarbe gefunden und gewählt, die passt, wie ich finde. Manchmal ist es dann aber gar nicht so einfach aus der Erzählerperspektive heraus und mit Dialogen zwischen Marie und ihrer achtjährigen Tochter Anna, mit Männerstimmen und viel Geschehen, zurück zur erwachsenen Anna zurück zu wechseln. Damit mir das aber doch recht schnell gelingt, haben ich eben diesen Text vom Anfang des Buches.

Ich mache dann also eine kleine Pause. Schließe die Augen und lege die Dynamik des jüngst gesprochenen Abschnitts beiseite. Atme ein paar Mal durch und sage mir dann:

Dies schreibt Anna Antonia Hohleitner, Bergbäuern und Sennerin, Tochter von Marie und Anton Hohleitner, im Alter von vierundsechzig Jahren. Ich verbrachte mein ganzes Leben auf dem Julianenhof. Er ist mein Zuhause und mein Erbe.“

Und schon hab ich die „alte Anna“ wiedergefunden und kann sie ihre Geschichte erzählen lassen.

Die „Wintertöchter“ sind eine unglaublich tolle Trilogie und ich bin wirklich dankbar, dass es das Schicksal vorgesehen hat, das Mignon Bücher schreibt!



Frage.

Ich schreibe hier in unregelmäßigen Abständen regelmäßig.
Reicht euch das?
Soll ich öfter bloggen?
Was interessiert euch?
Sagt mal.
Bitte.
Danke.

Und für den Fall, dass ihr es noch nicht mitbekommen habt. Guuuckt mal. Die Seite „Gratis-Hörspiele.de“ hat das Hörbuch von „Gefahr für Windemere“ entdeckt und stellt es auf ihrer Seite online zum kostenlosen Download. Aber Obacht: Die Seite ist voll- und zugetackert mit Werbung (von der weder mein Bruder noch ich etwas haben; ich wollte Euch nur vorwarnen).

Tüdellü.
Und nicht vergessen, die Frage zu beantworten.

Anna

Luft.

Ich hab dringend Luft gebraucht.
Wisst Ihr, was mir unheimlich geholfen hat, durchatmen zu können? Lesen. Im Dezember sind wir umgezogen – an einen Ort, an dem ich schon so lange leben wollte. Mein Mann, das Hundetier und ich leben in einem unfassbar schönen Stadtteil unserer Stadt.
Und unsere Wohnung hat eine Terrasse. Die, dank meiner Mama, unheimlich toll voller blühender Blumen ist. Und als das Wetter so schön war, saß ich gefühlt den ganzen Tag draussen und habe gelesen. Wenn ich nicht das Blumencenter leergekauft habe.  Also irgendwann vor Ostern.

Ich habe unter anderem Teil II und III der Wintertöchter von Mignon Kleinbek weggesuchtet.
Was für ein Werk.
Liebe Mignon, ich verneige mich vor Dir!

Davor, dahinter und dazwischen musste/durfte/konnte ich arbeiten. In meinem Hauptjob als RadioNachrichtenFrau. Durch Corona ist die Arbeit nicht weniger geworden. Im Gegenteil. Was dafür sorgt, dass die Tage, Wochen und Monate nur so vorbeifliegen und ich aufpassen muss, mich nicht zu verlieren. Darum habe ich jetzt am langen Wochenende mal den Anker ausgeworfen und die vier freien Tage sehr ausgekostet.

Den Tag gestern hab ich fast komplett im BuchBarStudio verbracht. Kapitel um Kapitel. Ein bisschen hat es mich an das Einsprechen von „Zurückgeträumt“ von Jeannette Kauric erinnert. Daran, dass die emotionalen Szenen anstrengend sind. Anstrengend, weil ich in das Gefühl reingehe. Laufen der Dede oder der Marie („Wintertöchter“) die Tränen, dann tuen sie es auch bei mir. Denn wie sonst bekomme ich die belegte, tränenerstickte Stimme hin? Das dann auch mal gerne über mehrere Minuten, weil ich immer und immer wieder über ein Wort stolpere und den Satz einfach nicht gerade herauskriege. Und heraus muss ich mich dann am Ende auch wieder kriegen. Raus aus den Emotionen der Protangonisten; denn sonst übernehme ich Trauer, Wut und Zorn in mein Privatleben und das erklär mal wer dem Mann und dem Hund….

Meine Schritte als Hörbuchsprecherin. Manche fallen leicht, andere nicht so sehr. Aber der Weg ist toll und ich freue mich auf das Ziel. Schön, dass ihr mit mir geht!

Anna

Wintertöchter. Mein Gegenstand.

Emis Verlobungsring.
Der Stein mit dem Adler.
Das Medaillon.

Erinnert ihr euch? Bei jedem Hörbuch, das ich einspreche, habe ich einen Gegenstand, der mich mit der Geschichte verbindet. In „Zurückgeträumt“ war es ein Ring, der für mich zu Emis Verlobungsring wurde. Beim „Geistertanz“ war es eine Steinkette mit einem Adler darauf und bei „Wyn´d´Maer“ war es Trishas Medaillon.

Jetzt bin ich auf dem Julianenhof  und verbringe meine Zeit mit den Wintertöchtern. Und auch für sie habe ich meinen Gegenstand gefunden. Oder er mich? Es ist ein zauberhafter, kleiner Stein. Es ist der Stein, den Annelie von ihrer Dede bekommt. Um sich zu schützen. Und der mich den drei Frauen noch näher bringt.

Habt ein wunderbares Wochenende und #hörthörbücher und #lestbücher

Anna.